Rasse

Herkunft:
Der Rhodesian Ridgeback stammt ursprünglich aus dem südlichen Afrika ( Rhodesien heute: Zimbabwe ). Er diente Großwildjägern zur Aufspürung und Umstellung z.B. von Löwen. Ferner bewachte er die Farmen und warnte vor Gefahren. Erste Anerkennung erhielt die Rasse von der "Kennel Union" des südlichen Afrika 1926.

Beschreibung:
Dieser Jagdhund mit dem typischen umgekehrten Aalstrich auf dem Rücken, dem Ridge, wird bis zu 69 cm groß und 40 kg schwer ( Rüde ), Hündinnen bis 66 cm und ca. 35 kg. Er hat kurzes, dichtes, glattes Fell, das von hell bis dunkel-rotweizen reicht. Augen und Nase sollen passend sein, also bernsteinfarbene Augen zu heller Nase, dunkle Augen zu dunkler Nase.

Wesen:
Der Ridgeback zeichnet sich durch seine hohe Reizschwelle, Klugheit und Sensibilität aus.
Bei entsprechendem artgerechten Umgang zeigt er hohe Kooperationsbereitschaft und Teamgeist, er ist jedoch keinesfalls als Anfängerhund oder als Zwingerhund geeignet.

Der Ridgeback braucht viel Bewegung und auch Aufgaben.

"Nur um den Block" ist für diesen ausdauernden und schnellen Hund keine adäquate Haltung.
Typische Ridgebacks sind bei fachkundiger Erziehung und Haltung gute Familienhunde, liebevoll im Umgang mit Kindern, problemlos im Umgang mit anderen Hunden und niemals aggressiv. Sie zeigen ein ausgeprägtes, aber angenehmes Territorialverhalten, für den Schutzdienst sind sie jedoch völlig ungeeignet. Welpen dieser sehr ursprünglichen Rasse sind nur in verantwortungsbewusste, geeignete Hände abzugeben. Der Rhodesian Ridgeback gilt als Spätentwickler, was seinen hohen Anspruch an Ausbildung und liebevoller, konsequenter Führung unterstreicht und eine sinnvolle Beschäftigung erfordert.

© 2010 by RRR - RHODESIAN RIDGEBACK RULANGA
Freitag, 19.07.2019