Urfutter

 

Seit 25.03.2011 sind wir EU-zugelassener

Betrieb zur Herstellung von Hundenahrung!

 

 

 

 

 

 

In der Woche vom  9.Januar 2012 haben wir folgende Zutaten verwendet:

Karotte, Rote Beete, Apfel, Chinakohl, Banane, frische Pfefferminze, Brennnessel, Sonnenblumenöl, Eierschalen, Ursalz.

Und natürlich bestes Rindfleisch, Rinderherz, Rinderleber und Lebertran im stimmigen Verhältnis!

 

Warum frisch füttern?

Trockenfutter muß monatelang haltbar sein. Daher sind Stoffe enthalten, die Abbauprozesse verhindern, sogenannte Konservierungsstoffe. Desweiteren finden sich zahlreiche weitere Zusätze wie Farbstoffe, mechanische Stoffe (sie dienen den Maschinen der Hersteller) und ausschließlich künstliche Vitamine, deren biologische Verfügbarkeit weit hinter der von natürlichen Vitaminen liegt.

Trockenfutter ist ca. 4-fach konzentriert, das bedeutet, dass Ihr Hund etwa 2(!) Liter Wasser am Tag trinken müsste, um seine Nieren fit zu halten. Natürlich setzen auch die Zähne deutlich schneller Zahnstein an, der weitreichende gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann.

Seit der steigenden Verwendung von Industriefutter leidet auch der Hund an "unseren" Krankheiten, wie Diabetes, Fettsucht, Allergien, Nierenerkrankungen und Tumorerkrankungen.

Rohes Fleisch enthält eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen. Durch die Ergänzung von Herz und Leber im passenden Verhältnis erhöhen und ergänzen wir insbesondere die fettlöslichen Vitamine.

Keine Angst! Die Verdauungssäfte des gesunden Hundes sind darauf ausgelegt, problemlos mit rohem Fleisch fertig zu werden.

Lebertran sorgt für ausreichend Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren.

Das Gemüse und Obst wird durch schonendes Garen und Pürieren für den Verdauungsapparat des Hundes verfügbar. Er braucht die pflanzlichen Komponenten teils als mechanische Unterstützung des Darms (Ballaststoffe), teils als Ergänzung wertvoller Vitamine (z.B. Carotin, das der Hund zu Vitamin A synthetisiert).

Eierschale in passender Menge (nach Meyer/Zentek 10g/Kg Fleisch) sorgt für ein ausgewogenes

Kalzium-Phosphor- Verhältnis von 1,3:1.

Kräuter liefern wertvolle natürliche Mineralstoffe und unterstützen Prozesse wie Entgiftung, Anregung der Verdauung, Unterstützung des Immunsystems und Vieles mehr.

Wechselnde Öle (Hanf, Sonnenblumen,Leinöl, Lachsöl, Nachtkerzenöl, Distelöl) sorgen für ausreichend hochwertige, essentielle Fettsäuren.

Kelp und andere Algenarten, ebenso Ursalz liefern Jod und Mineralien.

Frisches Futter vermittelt die Information "Leben" durch das Vorhandensein von Enzymen und Bakterien, die für eine gesunde Verdauung lebenswichtig sind.

Ihr Vierbeiner sagt dankeschön!

Übrigens: Als Züchterin im VDH ernähre ich meine eigenen Hunde seit etwa 6 Jahren nach diesem Konzept und hatte diesen Sommer einen wunderbaren Wurf mit 9 Welpen, die durchweg kerngesund und voller Energie und Lebensfreude sind! Ihr Fell glänzt auffallend schön und die Mutterhündin hat im Alter von 5 Jahren strahlend weiße Zähne, genau wie mein 8-jähriger Rüde.

Zum Weiterlesen:

Dr.med.vet. Vera Biber (2008): Futterprobleme bei Hunden - vorbeugen und natürlich behandeln, Auslöser erkennen und vermeiden. animal learn-Verlag, Bernau

Dr.med.vet. Natalie Dillitzer (2010): Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis. Elsevier Verlag, München

Meyer/Zentek (2004): Hunde richtig füttern. Ulmer GmbH&Co, Stuttgart

Dr.Thomas Backhaus: Der Schlüssel zur Hundegesundheit (die 5E Nahrungsstrategie). Holisticvet-Verlag

Susanne Reinerth (2005): Natural Dog Food, Rohfütterung für Hunde. Books on Demand, Norderstedt

Schäfer/Messika (2007): B.A.R.F. und B.A.R.F. junior. Kynos Verlag, München

Juliette De Bairacli Levy (2009): Das Kräuterhandbuch für Hund und Katze. Verlag Drei Hunde Nacht

H.G.Wolf (2002): Unsere Hunde, gesund durch Homöopathie. Sonntag Verlag, Stuttgart

H.-U.Grimm (2009): Katzen würden Mäuse kaufen. Schwarzbuch Tierfutter. Heyne Verlag, München

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Sonntag, 19.05.2019